Schutz vor HIV/STIs

29. Februar 2016

Grundsätzlich ist HIV ein schwer übertragbares Virus, Alltagsrisiken bestehen deshalb nicht. Meist stecken sich Menschen beim ungeschützten Vaginal- oder Analsex an, aber auch der gemeinsame Gebrauch von Spritzenutensilien birgt ein hohes Risiko.

Wie HIV übertragen werden kann und wie nicht, erfahren Sie hier:

https://www.aidshilfe.de/uebertragung-17

Andere sexuell übertragbare Infektionen (STIS) wie Syphilis, Tripper oder Chlamydien sind leichter übertragbar.

Verschiedene Safer-Sex und Safer-Use-Strategien bieten Schutz vor einer HIV-Infektion oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STIs).

Beim Vaginalsex und Analsex gilt: Kondome schützen vor einer HIV-Infektion und senken das Risiko, sich mit einer STI anzustecken. In Mund und Augen sollte kein Sperma oder Blut gelangen. Mittlerweile gibt es noch einige weitere Safer-Sex-Strategien.

Hier erfahren Sie mehr über verschiedene Strategien zum Schutz vor HIV:

https://www.aidshilfe.de/safer-sex

Vielleicht haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob Sie ein HIV-Risiko hatten.

Nur ein HIV-Test schafft Gewissheit, bo ein Mensch HIV hat, also HIV-positiv ist. Wir empfehlen allen sexuell aktiven Menschen mit wechselnden Partner*innen, sich einmal im Jahr auf HIV testen zu lassen. Auch in einer festen Partnerschaft kann ein HIV-Test sinnvoll sein.

HIV ist heute in der Regel so gut behandelbar, dass das Krankheitsstadium Aids dauerhaft verhindert wird. Unter erfolgreicher Therapie haben Menschen mit HIV eine fast normale Lebenserwartung.

Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) sind in verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Deutschland unterschiedlich weit verbreitet.

Schwule Männer und Männer, die Sex mit Männern haben, sind häufig von Syphilis, Chlamydien und Gonokokken betroffen.

Für heterosexuelle Männer und Frauen spielen vor allem Chlamydien, Trichomoniasis und Candidose eine Rolle.

Jugendliche und jungen Erwachsene sind häufiger von Chlamydien-Infektionen betroffen, die vor allem bei Mädchen und Frauen zu Unfruchtbarkeit führen können.

STIs sind in der Regel gut behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Ohne Behandlung können einige von ihnen schwerwiegende Folgen haben. Da leicht übertragbare Infektionen auch trotz Vorsichtsmaßnahmen weitergegeben werden können und häufig keine Symptome auftreten oder bemerkt werden, sollten sich Menschen mit wechselnen Sexpartner*innen regelmäßig untersuchen und ggf. behandeln lassen. Wichtig ist auch die Information, Untersuchung und Behandlung des*der Partners*Partnerin.

Ausführliche Informationen zu einzelnen STIs finden Sie hier:

https://www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/sti.php

https://www.aidshilfe.de/geschlechtskrankheiten

STIs können mit bestimmten Symptomen einhergehen:

http://www.liebesleben.de/ist-da-was/sti-im-ueberblick

Lesen hier, was Sie bei einem Verdacht auf eine STI tun können:

http://www.liebesleben.de/ist-da-was/was-kannst-du-tun

Hier erfahren Sie, wie STIs in einer Arztpraxis getestet und behandelt werden:

http://www.liebesleben.de/beratung-und-behandlung/sti-tests