Bis auf Weiteres keine persönliche Beratung in der Göttinger AIDS-Hilfe

16. März 2020 Vermeidung direkter Kontakte als Beitrag zur Verlangsamung der Corona-Infektionswelle

Aufgrund der Corona-Pandemie schränken auch wir alle persönlichen Begegnungen auf das Allernotwendigste ein.

Grundsätzlich bieten wir derzeit keine persönliche Beratung in unseren Räumlichkeiten an. Persönliche Termine können nur in Ausnahmefällen nach vorheriger telefonischer Absprache vereinbart werden.

Für alle persönlichen und fachlichen Anliegen sind wir telefonisch und per Mail zu unseren üblichen Bürozeiten erreichbar:

Tel. 0551.4 37 35 / info@goettingen.aidshilfe.de

Mo. Do. Fr. 10-13 Uhr / Di 16-19 Uhr

Bitte wenden Sie sich auf diesen Wegen an uns, insbesondere bei dringenden Angelegenheiten oder wenn Sie gerade akut in Sorge sind.

Gemeinsam können wir überlegen, welche Schritte nötig und möglich sind.

Weil Daten in Emails nicht geschützt sind, bitten wir Sie, in einer Mail keine persönlichen Informationen oder Fragen zu nennen. Bitte nutzen Sie die Mail ausschließlich dafür, um mit uns ein Telefonat zu verabreden.

Wir tun unser Bestmögliches, um Sie auch in dieser ungewohnten Zeit bei ihren wichtigen Anliegen zu unterstützen.

Der HIV-Selbsttest kann an der Tür zum Mitnehmen gekauft werden: gegen eine Gebühr von 20,- Euro während unserer Bürozeiten.

Da unser Eingangsbereich über eine weitere Innentür verfügt, kann beim Kauf niemand von draußen gesehen werden.

Wir empfehlen eine telefonische Vorab-Beratung, um den Test zuhause informiert und sicher anwenden zu können. Im Telefonat wären folgende Themen sinnvoll: Infektionsrisiko einschätzen, geeigneter Testzeitpunkt, korrekte Testhandhabung und sichere Ergebnisablesung.

Wir wünschen allen und uns, dass uns unsere persönlichen Bindungen gut durch diese besondere Zeit tragen werden. Wir können telefonisch und online miteinander in Kontakt bleiben, achtsam sein, wie es wem gerade geht.

Auch Solidarität ist wichtig. Wir alle können darüber nachdenken, ob wir jemanden in unserer Nähe in höherem Lebensalter oder mit Vorerkrankungen durch Einkäufe o.ä. unterstützen können - oder ob wir unsere Nachbar_innen oder Freund_innen selber um eine solche Unterstützung bitten wollen.

Lasst uns beieinander stehen - wenn auch mit ausreichend Abstand, und am besten draußen.

Denn: Gemeinsame Spaziergänge zu zweit sind weitgehend sicher und weiterhin erlaubt. Entscheidend ist der Körperabstand, am besten mindestens 1,5 Meter. Personen des selben Haushalts dürfen in uneingeschränkter Zahl zusammen draußen sein. Also nichts wie raus in die erblühende Natur und in die Sonne!

Das ist genauso gut für die Seele wie fürs Immunsystem.